
Projekte | Viabizzuno progettiamo la luce
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Yacht Nativa
Ort:venezia
Projekt:tripp design
Käufer:arzanà navi
Beleuchtungsprojekt:nunzio da vià, marco rio
foto:giorgio de vecchi
Nativa ist eine riesige, 48 Meter lange Segel- und Motoryacht mit 280 Tonnen Gewicht und einem 63 m hohen Mast, die in der Venezianischen Reederei Arzanà Navi das Licht erblickte. Der Rumpf und die Aufbauten sind aus Aluminium, der Ballast aus Blei. Der Mast ist einteilig aus gießgewalzter Kohlenfasern hergestellt und ist in seiner Art einzigartig. Nativa ist für das Segeln mit einer Geschwindigkeit bis zu 16 Knoten ausgelegt: die Takelung ist vollständig servogesteuert so dass die imposanten Segel auch bei geringer Bemannung leicht zu bedienen sind. Darüber hinaus ist das Boot mit einem großen, hydraulisch gesteuerten Schwertruder und doppeltem Steuerstand ausgestattet, daher ist das Boot so leicht zu manövrieren, wie ein Rennsegelboot. Die Yacht hospitiert bis zu zehn Gäste und acht Crew-Mitglieder: die modernen, raffinierten Gästekabinen und die Eignersuite sind über eine breite, eindrucksvolle Wendeltreppe zu erreichen und befinden sich unter dem Oberdeck. Mittschiffs befindet sich auf der Hauptbrücke ein Salon ‘open space’ mit großen Fenstern, die volle Sicht auf das Meer gewähren: diese Entscheidung widerspricht der gewohnten Anordnung bei Segelbooten. Die Absicht bestand jedoch darin, die Leistungen mit dem Komfort einer Motoryacht zu verbinden. Nativa ist darüber hinaus mit einer geräumigen Fly Bridge ausgestattet, d.h. die erhöhte Kommandobrücke, die aus der eigentlichen Brücke und einem Wohnzimmer besteht. Die klaren Linien des Rumpfs und die Innenausstattung erforderten eine Effekt-Beleuchtung, die sich den verschiedenen Merkmalen und Funktionen der einzelnen Räumlichkeiten anpassen musste. Aus diesem Grund erfolgte die Wahl der Beleuchtungskörper gleichzeitig mit der Wahl der Materialien, der Einrichtungen und der Farben. Die Lampe 13x8 wurde vielseitig eingesetzt, um auf die unterschiedlichen Beleuchtungsanforderungen einzugehen: im Schlafbereich wurde der Beleuchtungskörper in die Nähte der Lederdecken eingefügt und auch entlang dem Korridor als Nachtlicht verwendet: der Eindruck ist der von einfachen, vertikalen Lichtstreifen, die auch das Design der Holztäfelung inspiriert haben. Die Treppe wurde dagegen mit den schmalen Lichtern 13x8 beleuchtet, die die Vertikalität der Struktur zum Tragen bringen. Zur Beleuchtung des Schreibtischs des Eigners wurde die Leuchte spingi gewählt, eine ideale Lösung in Hinblick sowohl der Ästhetik als auch der Zweckmäßigkeit.
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