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Villa in Rovereto
Ort:rovereto, trento
Projekt:arch. luca marastoni
Käufer:privato
Beleuchtungsprojekt:studio marastoni architetti e ingegneri associati
Viabizzuno-Händler:luce e design, trento
Technischer Gebietsverantwortlicher:sonia schiavone
Meister:ing. marco pedri
Wie es oft geschieht, war es der Ort, der die Grundzüge dieses Eingriffs vorgab. Der Berg, der nach Westen auf das Etschtal blickt, bildet die natürliche Unterlage für eine Architektur, die sich mit einer gekrümmten, mit Stein verkleideten Trennwand gegen den Wald schützt und mit großen Glaswänden zum Sonnenuntergang hin öffnet, um in Symbiose mit einem großartigen Panorama zu leben. Das große Bogenfenster, das den Wohnbereich abgrenzt, ist mit Glasscheiben über die ganze Höhe realisiert, um Innen und Außen zu verschmelzen. Auf gleiche Weise geht der Fußboden aus weiß lackierter Eiche, der sich über die ganze Innenfläche erstreckt, auf die große Terrasse hinaus, um die Verlegungslinie beizuhalten und die körperlichen Grenzen der Struktur ideell zu beseitigen. Stein, Holz und Glas sind die Grundelemente des Projekts, das in seiner Hauptfassade die Grundphilosophie des Eingriffs spiegelt: eine große gebogene Linie umschließt und schützt unterschiedliche Volumen, die immer durch ihre Funktionen unterscheidbar sind. Dieser Zusammenhang zwischen Grundriss und Fassade ermöglicht die formale Kontrolle der philologischen Kontinuität des Eingriffs, die den architektonischen Gedanken führt und leitet. Die Struktur des Gebäudes besteht aus einem Stahlbetonrahmen und tragenden Trennwänden aus Poroton, der teilweise mit Kalkstein verkleidet ist. Die Planung des Dachs erforderte angesichts des kurvigen Verlaufs besondere Aufmerksamkeit auf die Belüftung, die mit speziellen Anschlussverbesserungen im Mittelteil gelöst wurde. Das Paket wurde mit tragenden Strukturen aus weiß lackierten Fichten-Schichtbalken, Dämmelementen aus Pressholzfasern und einer Abdeckung aus Rheinzinkblättern realisiert. Die Innenräume drehen sich um das Doppelvolumen, das in einem Spiel senkrechter und waagerechter Flächen den ganzen Tagesbereich charakterisiert. Die Decken sind immer wahrnehmbar und als architektonische Elemente behandelt, die durch Verwendung verglaster Brüstungen ohne Pfosten sichtbar bleiben. Die vier Pfeiler, die den Essbereich vom Wohnzimmer trennen, unterstreichen die strukturelle Ausrichtung der Haupttrennwand des Gebäudes, die so zum integrierenden Bestandteil der Inneneinrichtung wird und sich nicht auf ihre statische Funktion beschränkt. Die ganze Einrichtung aus weiß lackierter Eiche, weiß lackierter MDF und Eisen natur wurde nach Zeichnung ausgeführt; sie ergänzt den Bau und lässt die Planungslinie unverändert, um die Harmonie des Ausdrucks in der Wohnung zu gewährleisten. Der minimalistische Reiz der Linien vermischt sich mit den Verkleidungsmaterialien, die auf die Funktion in den Räumen verweisen; so erscheint zum Beispiel das rechteckige Mosaik aus schwarzem Steingut einzig im Winkel zwischen Wand und Fußboden unter den Sanitäreinrichtungen des Tagesbadezimmers. Das herrschaftliche Badezimmer wurde so geplant, dass es Außen und Innen in einem Volumen von mächtigen Ausmaßen verschmilzt, in dem die ganze Westwand durch eine große Glasfläche ersetzt wird. Auf diese Weise nutzt das Bad den Außenbereich und erweitert seine an sich schon großzügigen Maße. Wie immer ist die Beleuchtung ein grundlegender Aspekt für die Umwandlung des projektierten Volumens in Empfindung. Natürliches und künstliches Licht folgen dem Rhythmus des Gebäudes und unterstreichen die Räume und die benutzten Materialien: Streiflichter zum Betonen der Sprenkelung des Steins oder der waagerechten Vibration der Holzdielen; eingelassene Leuchtkörper zur Schaffung eines Bühneneffekts, wobei eher Schatten- als Lichtlinien erzeugt werden sollen; wenige Außenelemente, Einrichtungen, bei denen neben der beleuchtungstechnischen Funktion auch ohne Licht ein gutes Aussehen verlangt wird.

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