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english house
Ort:esher, uk
Projekt:wilkinson king architects
Beleuchtungsprojekt:timothy fonfara
Dieser in Esher, Surrey, gelegene Neubau wurde von Wilkinson King Architects für einen Chirurgen und seine Familie projektiert. Während das vorherige Haus stereotyp angelegt war und keinen besonderen Wert auf das Verhältnis von Licht und Raum legte, wurde das neue Gebäude so geplant, dass es die Potenz der Umgebung maximieren sollte, also wurde der Vergleich mit dem durch große Bäume gekennzeichneten Außenraum zu einem wichtigen Projektthema. Wenn man das Gebäude von außen betrachtet, steht ein Panoramafenster über die ganze Breite im Kontrast zu den dahinter befindlichen dunklen, grauen Ziegeln. An der Seite öffnet die verglaste Fassade des Gebäudes das Erdgeschoss zum Garten hin und erweckt damit den Eindruck eines fast unbegrenzten Raums. Die Rasenflächen steigen ziemlich steil über die spiegelnde Fläche des Schwimmbeckens an, deren Begrenzung der Horizont wird. Im Inneren des Hauses teilt sich der offene Raum des Erdgeschosses auf natürliche Weise in drei Zonen auf: die Zone des Wohnzimmers, die des Atriums/Esszimmers und schließlich die formellere des Musikzimmers. Im Atrium lässt eine Glastreppe natürliches Licht von außen eindringen. Darüber, im ersten Stock, führt ein breiter Eingang vom Atrium zu den fünf Schlafzimmern, von denen jedes so angelegt ist, dass die Privatsphäre gegen die umliegenden Häuser gewahrt bleibt. Bei der Entwicklung des Beleuchtungsprojekts wurden die Vorstellungen der Auftraggeber berücksichtigt, die ein Licht wünschten, das den Räumen und den strengen architektonischen Formen unterschiedlichen Charakter verleihen sollte. Auch das natürliche Licht spielt eine bedeutende Rolle im Design des Gebäudes: Im Erdgeschoss lässt die große Glaswand das Licht überall auf natürliche Weise einfließen; im ersten Stock lässt eine Reihe großer Fenster und Oberlichte das Licht in Wellen ein und erhält gleichzeitig die Privatsphäre des Schlafbereichs. Die vollständig in die Decke eingelassenen m6 werden im Erdgeschoss homogen eingesetzt. Entlang den Zentralmauern, wo die Kunden die Kollektion stofflicher Malerei von Patrick Huges ausstellen, sind zwei Beleuchtungskörper in eigens angebrachten Spalten installiert und können unabhängig voneinander eingeschaltet werden. Eine intelligente Nutzung des Stromkreises ermöglicht die Steuerung des ganzen Erdgeschosses sowohl als einheitlichem Raum als auch nach getrennten Zonen. Wenn man im Wohnzimmer sitzt und über das Schwimmbecken hinaussieht, bemerkt man den Kontrast zwischen den Flammen des Kamins und dem Hintergrund des Wassers jenseits des Glases, so, als ob dieses außerhalb der Grenzen des Schwimmbeckens flösse. Im ganzen Bereich des Atriums im Erdgeschoss ist eine Kunstsammlung ausgestellt. Eine Reihe von vollständig eingelassenen Leuchten, jede mit zwei versteckten Lichteinsätzen, beleuchtet die Kunstwerke und den Weg. In der Halle erhält die Reihe von Deckenleuchten, die im gleichen Raster wie am Eingang montiert sind, die architektonische Einheitlichkeit der Decke, und durch Hinzufügung eines einzigen Punktlichts entsteht eine auf den Esstisch konzentrierte Beleuchtung. In allen Schlafzimmern beleuchten die m1 an der Decke die Hauptwände, und vom Garten aus sieht man, dass sie derselben Symmetrie folgen wie die im Erdgeschoss, da sie auf dem gleichen Raster montiert sind. Gravierte und satinierte Gläser werden benutzt, um die Beleuchtung abzudämmen und eine ruhige Atmosphäre zu schaffen. Die Leuchten neben den Betten und die indirekten Lichter, darunter einige net an der Wand, trennen die wechselnden Lichtquellen und ermöglichen eine hohe Flexibilität bei der Raumnutzung. Wie der erste Stock über die Glasfläche des Erdgeschosses vorspringt, folgen die Deckenlampen dem Raster des Innenraums zum Außenbereich hin, so dass die Umgebung eins mit der Architektur werden kann. Es scheint fast, als gäbe es keine verglaste Grenze mehr und als kommuniziere das Gebäude mit dem Grün, indem es sich einfach auf die von oben angestrahlten Piloten abstützt. Hinter dem Schwimmbecken erzeugen zusätzlich zwei wandmontierte cubo eine Lichtsäule, die dank dem Spiel der Reflexe dem darunter befindlichen Wasser die gleiche Textur wie die Mauer verleiht. Im Garten dagegen ist die Lichtatmosphäre zart, gelegentlich wird ein Baum angeleuchtet, um dem Betrachter eine Vorstellung von Maßstab und Perspektive zu geben. So wirkt die Außenbeleuchtung homogen und diffus, um nicht von dem eigentlichen Hauptelement abzulenken - der Architektur des Gebäudes. Cubo: Beleuchtungskörper IP 55 für innen und außen aus glänzendem oder satiniertem Rostfreistahl 316L, mit transparentem oder sandgestrahltem Glas, für Leuchtstoff- oder Glühlampen. Kann als Wand- oder Deckenleuchte oder als Einbauleuchte dank der versenkbaren Fassung verwendet werden. Die mit einstellbarem Bügel versehene Version Bandiera ermöglicht die Einstellung des Lichtstrahles. Im stark salzhaltige Umgebungen und Witterungen ist die Version aus polieten Edelstahl 316L empfehlenswert.

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