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marcello chiarenza
  …Adam! Adam! Du hättest mich anrufen können … ich konnte nicht aufmachen …ich musste durch's Fenster einsteigen … verdammt, hier ist ja überall Wasser!… Drum ist die Tür aufgequollen. He, Adam, ich bin da! Warum bist du im Dunkeln heute Abend? Da bin ich wieder im Chaos deines Hauses, wenn man dieses Durcheinander von einem überschwemmtem Haus Chaos nennen kann. Wo ist er? Man sieht nichts … wo versteckt er sich? Das sag' ich nicht zu dir, denn du schläfst bestimmt noch und träumst mich, deinen Traum. Wo bist du, das frage ich den Schalter, der heute Abend beschlossen hat, sich im Dunkeln zu verstecken. Aber denkst du daran, mein lieber Junge, dass eine Geste genügt? Es genügt ein Finger, der einen Knopf drückt, und deine Hand, Adam, wird zur Hand Gottes … klick klack. Adam! Findest du nicht, dass er wunderbar ist? Wenn du ihn findest?! Nicht Gott, den Knopf. Momentan bin ich noch im Dunkeln, die Hände tasten über die Wand … aber wie lang die Wand ist, wenn du den Schalter suchst?! Ich weiß, dass er da ist, rechts oder links von der Tür … aber ich finde die Tür nicht … sie muss mit dem Strom weggegangen sein … mit den Füßen im Wasser ist das gefährlich … Licht! Gott sei Dank, der Strom ist wieder da… Aus 'il sogno di adamo' (Adams Traum), einem Theatertext von Marcello Chiarenza

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